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Konfirmandenabschlussaktion - Floßbau

Wenn Konfirmierte auf Floßfahrt gehen ...

dann kann man von einer großen Portion Lockerheit und Spaß ausgehen, mit der beschlossen wurde, dass ein tolles Konfijahr mit einem selbstgebauten Floß ausklingen sollte. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Jugendmitarbeiter. Als auch noch der holzerfahrene Floßbauer begeistert ansprang und motiviert war, den Floßbau anzuleiten, ging es eines regnerischen Sonntags nachmittags in in einer Scheune los. Es wurde eifrig gehämmert, gesägt, geschliffen und probegesessen und gehüpft. Ich, Vikarin Daniela Eichkorn, wurde von der Stimmung noch einmal doppelt angesteckt und war ganz begeistert, zu erleben, wie diese Aktion im Anschluss an die Konfirmation den Gruppenzusammenhalt vertiefte und bereicherte. Das Vertrauen, das über das Konfijahr gewachsen war, mündete durch die Aktion in eine selbstverständliche Selbstorganisation der Gruppe, die sich nach der Konfirmation noch nicht so schnell trennen wollte.

Da wurde der Platzregen, der Bäche in reißende Flüsse verwandelt hatte, einfach ignoriert - mit dabei sein war alles!! Auch im Regen.

Aufgrund der dramatischen Wetterlage mussten wir dann auf die Donaufahrt verzichten - und beschlossen, das Floß eine Woche später auf dem Badesee in Sinningen zu testen. Toll war, dass wir von Jugendmitarbeiterin Marcia Douglas sowie kuchenbackender und filmender Eltern (z.Bps. Herr Kaiser) unterstützt wurden. Eine Floßtaufe durch Frau Ute Vogler-Scholz durfte nicht fehlen, und eigens für dieses besondere Floß wurde auch eine Fahne angefertigt.

Während wir auf „hoher“ See unser eigenes Gruppen-Körpergewicht noch einmal ganz neu kennenlernten und erste Paddelversuche unternahmen, wurden von interessierten und Eltern am Ufer Wetten abgeschlossen, wie weit wir wohl kommen würden.

Mit viel Geschrei kamen wir bis zur Hälfte des Sees - bis hilfreiche Jugendmitarbeiter begannen, alle Gruppenakteurinnen und -akteure ins Wasser zu schmeißen, und das ganze endete in einer großen Planscherei, derweil die Eltern Kuchen essen gingen.

Weil sich die Gruppe gewünscht hatte, im Anschluss zu zelten, mündete diese lustige Aktion in einem von der Gruppe organisierten Fußballspiel und einem wunderschönen Grillabend mit einigen Eltern als Grillmeister und dem Besuch von Dorothee Sauer und Matthias Ströhle am Zeltplatz beim Sinninger See. Diejenigen der Konfigruppe, die nicht dabei sein konnten, wurden alle in Gedanken mit eingeschlossen in den Kreis um die Grillstelle. Wir hatten nach letzten Kartenspielen auf dem Floß am See eine entspannte, nicht ganz so lange Nacht in Zelten. Übermüde und sehr glücklich waren wir, als wir mit tollem Kaffee und einem riesigen Frühstück von Ehepaar Besenfelder aufgeweckt wurden, die extra so früh hergefahren kamen.

Ich kann mich in der Rückschau wirklich nur riesig freuen über tolle Konfirmierte, hochbegeisterungsfähige Jugendmitarbeiterinnen und Mitarbeiter, extrem entspannte und unterstützende Eltern, die Floßbauanleitung durch Wolfgang Moosburger und einfach über ein tolles Gruppenprojekt, an dem jeder auf seine Weise mitgewirkt hatte. Ich möchte schließen mit dem Satz einer Teilnehmerin: „Ich bin einfach so glücklich gerade!“ „Über was denn?“ „Über alles.“ Dito.

Daniela Eichkorn



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