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Ökumene

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Katholische Seelsorgeeinheit Rot-Iller und die Evangelische Kirchengemeinde Erolzheim-Rot übernehmen gemeinsame Baumpatenschaft zum Reformationsjahr


"Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen." (Martin Luther zugeschrieben)

Im Jahre 2017 wird des 500-jährigen Jubiläums der Reformation, die in der Lutherstadt Wittenberg ihren Anfang nahm, gedacht. Um diesem Ereignis Ausdruck zu verleihen, entsteht zur Zeit unter Leitung des Lutherischen Weltbundes in den Wallanlagen von Wittenberg der Luthergarten. Im Rahmen dieses Projektes werden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet insgesamt 500 Bäume gepflanzt. Sie geben der optimistischen Haltung Luthers, die sich in dem ihm zugeschriebenen Zitat vom "Apfelbäumchen" so anschaulich ausdrückt, konkrete Gestalt.

Kirchen aus aller Welt und aller Konfession wurden eingeladen, die Patenschaft für einen der 500 Bäume zu übernehmen und gleichzeitig einen Baum im Bereich ihrer Heimatkirche zu pflanzen. Viele Kirchen, Universitäten und Organisationen im In- und Ausland haben bereits zugesagt. Zu den bekanntesten Baumpaten gehört das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, der Vatikan und die Anglikanische Kirche. Weitere Bäume stehen in Äthiopien, Alaska und Tansania. Dadurch wächst ein Netzwerk, das sich über alle Länder und Konfessionsgrenzen hinweg zieht.

Eine der 500 Patenschaften hat die katholische Seelsorgeeinheit Rot/Iller und die evangelische Kirchengemeinde Erolzheim- Rot übernommen. Die Idee entstand nach einer ökumenischen Gemeindefahrt zu den Städten der Reformation im Sommer 2015.

Am 29. März 2016 reiste die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Marion Hohenhorst, gemeinsam mit Ihrem Mann, Manfred Hohenhorst nach Wittenberg zur Baumplanzung. In einer feierlichen Zeremonie wurde die Patenschaft von den Kirchengemeinden übernommen.

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, den 26.06. in der katholischen Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot und einem anschließenden Festakt im Klostergelände pflanzten Vertreterinnen und Vertreter der beiden Kirchengemeinden eine Brabanter Silberlinde als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit in Rot an der Rot. Viele Gottesdienstbesucher beider Konfessionen waren zu diesem Anlass gekommen und feierten das besondere Ereignis. Begleitet wurde der Festakt vom Musikverein Rot. Den anschließenden Stehempfang richtete die Ökumenische Sozialstation Rottum-Rot-Iller aus.

Der Baum steht an zentraler Stelle in direkter Nachtbarschaft zur Ökumenischen Sozialstation und zum katholischen Gemeindehaus auf einem Grundstück der bürgerlichen Gemeinde. Auch dies ist ein Zeichen gelebter Ökumene. Wie in Wittenberg ist es eine Brabanter Silberlinde. Als Bibeltext wurde ein Spruch aus dem Römerbrief gewählt: "Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Röm 15,7). So soll diese Silberlinde als Zeichen für die Gemeinschaft evangelischer und katholischer Christen stehen und wachsen.

Am 29. März 2016 wurde eine Brabanter Silberlinde (Tilia tomentosa ‚Branbant‘) für die Katholische Seelsorgeeinheit Rot-Iller und die Evangelische Kirchengemeinde Erolzheim-Rot gepflanzt. Die Pflanzung übernahmen das Ehepaar Hohenhorst. Beide Partner sind in unterschiedlichen Gemeinden aktiv tätig und übernahmen gern die Baumpflanzung.

Standort der Linde in Rot an der Rot

Links

Link zum Projekt Luthergarten in Wittenberg
Der Standort unseres Baumes in Wittenberg
Link zur katholischen Seelsorgeeinheit Rot/Iller

Das Evangelische Gemeindeblatt hat über die Pflanzung des Baumes berichtet. Der Artikel kann hier abgerufen werden: Link zum Gemeindeblatt

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